Reclaim the game

Migrant workers aus Katar zu Gast in Fürth

Beginn: 19:03 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr

Ob Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften: Sportgroßveranstaltungen kommen zunehmend in die Kritik, da mit ihnen nicht nur massive Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch, sondern auch Ausbeutung, Vertreibung und Unterdrückung einhergehen.

Vier Gäste aus Nepal und Kenia berichten von ihren Erfahrungen auf den Baustellen für die Fußballweltmeisterschaft 2022 und von ihren Kämpfen, um die Arbeitsbedingungen in Katar für migrantische Arbeiter:innen zu verbessern.

Wie wirksam sind die Arbeitsrechtsreformen, die Katar angestoßen hat? Welche Probleme bleiben für gewerkschaftliche und informelle Organisierung von Arbeiter:innen bestehen? Welche Forderungen wollen wir an FIFA und DFB für künftige Standortvergaben von Fußballweltmeisterschaften richten? Wie können wir solidarisch mit den Arbeiter:innen in Katar sein? Diese Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen aus Gewerkschaften, Politik und migrantischer Selbstorganisation (dt-engl simultanübersetzt).

Unsere Gäste sind:

Binda Pandey, die als stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für den nepalesischen Gewerkschaftsdachverband GEFONT – General Federation of Nepalese Trade Unions an den Verhandlungen mit der katarischen Regierung beteiligt war, heute Abgeordnete im nepalesischen Parlament für die Communist Party of Nepal (Unified Marxists-Leninists)

Krishna Shrestha, Vertreter des nepalesischen Migrant Workers Network in Katar

Jeevan Taramu, Berater Zweigstelle GEFONT in Katar

Malcolm Bidali, ehemaliger migrantischer Arbeiter in Katar und Mitgründer von Migrant Defenders, Kenia

Moderation: Christoph Ruf, Sportjournalist

* * * * *

Materialien und weitere Informationen dazu unter www.rosalux.de/fairplay

* * * * *

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Vereins, dem Fanprojekt Fürth und der Stradevia 907 Spielervereinigung Fürth.

Dieser Beitrag wurde unter Termine veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.