„Willkommen im Fußball“ – Aktionstag 20.05.

Ronhof RefugeesIm Rahmen des Integrationsprojekts „Willkommen im Fußball“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung findet am Samstag, 20. Mai 2017, der erste Aktionstag in Fürth statt. Gefördert wird das Programm seit 2016 durch die Bundesliga-Stiftung und Aydan Özoguz, der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung.

Das Willkommensbündnis aus Fürth plant gemeinsam mit dem Fanbündnis „Ronhof Refugees“ Angebote mit Geflüchteten. Diese reichen von einem Besuch eines Kleeblatt-Spiels im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer bis zu Auswärtsfahrten, von gemeinsamen Abenden im Fanprojekt bis zu Ausflügen, vom wöchentlichen Freizeitkick bis zur Förderung des Fußballteams „Welcomers“ aus Fürth.

Unter dem Motto „(M)eine Stadt – zwei Perspektiven“ startet der Tag um 10.30 Uhr mit einer „Bustour“ durch Fürth. Dabei werden Tarek, ein Geflüchteter, und Bürgermeister Markus Braun die Gäste zu den bedeutsamsten Orten der Stadt führen und ihnen diese vorstellen. Um ca. 13 Uhr endet die Busfahrt in der Kronacher Str. 154, wo im Anschluss auf dem Gelände des Kleeblatts ein gemütliches Beisammensein organisiert wird. Gäste und Interessierte können sich für kleines Geld mit Grillgut und Getränken eindecken. Die Essens- sowie Getränkeausgabe wird von Fans aus Block 12 übernommen.

Organisiert wurde der Aktionstag von der Spielvereinigung, der Caritas und dem Fanprojekt Fürth, welches sich mit der Fanszene bereits seit Dezember 2014 engagiert, um Neuankömmlinge in Fürth herzlich willkommen zu heißen und zu unterstützen.

Wer Interesse hat, an der Stadtführung und dem anschließenden „Get-together“ teilzunehmen, der kann sich bis zum 14. Mai unter ridolfo@greuther-fuerth.de anmelden. Nähere Informationen zum genauen Treffpunkt und Co. werden anschließend in einer E-Mail kommuniziert. Eine schnelle Anmeldung wäre von Vorteil, da die Plätze im Bus begrenzt sind.

Alle Infos zum Projekt „Willkommen im Fußball“ findet Ihr hier >> 

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Ankündigungen der aktiven Fanszene

Saisonabschluss

Am letzten Spieltag zum Saisonabschluss 16/17 wird zum Kleeblatt Frühshoppen in der Altstadt aufgerufen.
Treffpunkt ist um 9:45 am Rathaus.
Ab 10 Uhr ist es möglich in den teilnehmenden Bars das Kleeblatt Fanpaket zu ordern.
Um 13:30 Uhr geht es dann mit dem gemeinsamen Marsch auf in den Sportpark Ronhof.
Die Fanszene empfiehlt als angemessen Garderobe das Erscheinen im Trikot.
Den kompletten Aufruf und genaure Informationen gibt es hier.

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Salut Limoge – ein Rückblick

Die Städtepartnerschaft Fürth und Limoges feiert 2017 sein 25-jähriges Bestehen.
Im Rahmen desse findet zwischen beiden Städten ein Jugendaustausch statt.
Vom 16. bis 22. April war die Jugendgruppe aus der Stadt im nordwestlichen Zentralmassiv in Fürth zu Gast.
Organisiert wurde dies hauptverantwortlich über die kommunale Jugendarbeit in Fürth. Das Hauptgeschehen drehte sich viel um Urban Gardening und Upcycling, aber auch um das Kennenlernen der Partnerstadt in Mittelfranken.
Gemeinsam mit der SpVgg Greuther Fürth organisierten wir eine Führung durch den Sportpark Ronhof. Jürgen Schmidt erklärte einiges zur Sportstätte und dem Verein selbst.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Fanbeauftragten Patrick Benninger konnten dann zwei Gruppen den Sportpark in vielen Winkeln erforschen. Vom Business- und Tagungszentrum ging es über Spielfeld und Trainaerbank in den Presse und Medienbereich und endete dann in Block 12.

Für den darauf folgenden Abend konnten wir gemeinsam mit dem Jugendhaus Hardhöhe und Stradevia 907 eine Sportnacht in der Turnhalle an der Soldnerstraße anbieten. Neben Fußball, Basketball, Badminton usw. gab es einen Workshop im Kickboxen mit Tiziana Olmo und einen Workshop in Parcour mit Unterstützung des Südstadt-Treffs.

Am Freitag wurde dann das Heimspiel gegen Dynamo Dreden besucht. Der Besuch des Spiels wurde dann durch den Heimsieg abgerundet. Wir danken der CSR-Abteilung mit Nickolas Heckel für die Organisation der Eintrittskarten.

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Verstärkung für das Fanprojekt

Das Fanprojekt Team hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen und seit letzter Woche Verstärkung erhalten. Anki ist die neue Honorarkraft im Team und übernimmt die Stelle von Jonas, der uns leider verlassen hat. Jens macht im Rahmen seines Studiums ein Praktikum im Fanprojekt, aber lassen wir die beiden selbst zu Wort kommen:

Anki und Jens.JPG„Mein Name ist Anki und ich bin die alte Neue im Fanprojekt. Aktuell studiere ich Pädagogik und Soziologie in Erlangen und habe im Zuge dessen schon mein Praktikum im Fanprojekt gemacht. Jetzt bin ich auch als Honorarkraft für euch da. Ich freue mich darauf, im offenen Treff Zeit mit euch zu verbringen und gemeinsame Projekte zu starten. 😉 Ich habe meine Liebe zum Kleeblatt nicht erst während meines Praktikums entdeckt, sondern gehe schon viele Jahre niieber in den Ronhof. Ich freue mich auf eine coole Zeit, viele neue Gesichter und tolle Aktionen und Projekte mit euch! Soweit so gut, wir sehen uns im Fanprojekt!“

„Ich heiße Jens und bin außer eines dreijährigen Aufenthalts in Bamberg schon immer wohnhaft in Fürth. Nach meinem Abschluss als Bachelor für Erziehungswissenschaften studiere ich nun in meinem letzten Mastersemester Erwachsenenbildung/Fort- und Weiterbildung in Bamberg. Die Fürther Fanszene kenne ich vor Allem noch von Früher, aus den Jahren 2005/2006, als ich immer wieder Heim- und Auswärtsspiele besucht habe. Ansonsten  bin ich seit Jahren regelmäßig im Bereich der Jugendkultur, wie als Veranstalter für Partys und Konzerte, aber auch selbst in unterschiedlichen Projekten musikalisch aktiv. Ein Großteil meiner Freizeit widmet sich daher, neben Reisen und Sport, dem Punkrock, bzw. der Musik im Allgemeinen. Daher durfte ich auch viele engagierte  Leute aus der Fürther Fanszene kennenlernen und immer wieder bei bestimmten Veranstaltungen mitwirken. Ich freue mich auf weitere spaßige und kreative Projekte im Zuge meines Praktikums hier im Fanprojekt Fürth und hoffe auf weitere spannende Einblicke in die Fürther Fanszene.“

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Spruchband Bielefeld

Quelle: spvgg-fuerth.com

Beim Auswärstspiel gegen Bielefeld haben wir uns mit einem Spruchband zu dem Abhörskandal im Fanprojekt Leipzig positioniert. Es ist eigentlich nicht unser Anliegen uns aktiv in die Kurvengestaltung einzubringen.
Dennoch stellt der Sachverhalt der Überwachung einen Angriff auf die Fanarbeit im speziellen und die soziale Arbeit im Allgemeinen dar.

Deswegen war es für uns als Fanprojekt Fürth wichtig, Solidarität mit unserem Leipziger Kollegen zu zeigen und in unserem Rahmen eine Öffentlichkeit herzustellen.

Inhaltlich verweisen wir noch mal auf die Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, der wir inhaltlich nichts weiter zuzufügen haben.
Wer den bisher öffentlichen Sachverhalt noch einmal genauer nachlesen möchte, klickt hier.

Unser Dank gilt der aktiven Fanszene in Fürth, die unser Anliegen unterstützte, Material zur Verfügung stellte und die Präsentation des Spruchbandes für uns organisierte. Für uns war es eine besondere Erfahrung zu merken, wie viel Arbeit, Organisation und Kreuzschmerzen in so einem „einfachen“ Spruchband Stecken.

Fanprojekt Fürth, 02.05.2017

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Pressemitteilung der BAG zum Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig

BAG

Um die Sicherheit rund um Fußballspiele weiter zu verbessern, wurde bereits 1993 das Nationale Konzept Sport und Sicherheit entwickelt und seit dem fortgeschrieben. Basis dieses Konzepts ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen und Partnern. Der intensive Dialog zu allen Fangruppen des Bezugsvereins, die Teilnahme an Heim- und Auswärtsspielen, das Schaffen von regelmäßigen Veranstaltungen und Beratungs- und Unterstützungsangeboten gehen dabei unter anderem als Aufgaben der Fanprojekte hervor.
Umso verstörender ist es für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) daher, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen über mindestens zwei Jahre lang einen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig als Beschuldigten in einem Ermittlungsverfahren nach Paragraph §129 StGB geführt haben: Bildung einer kriminellen Vereinigung! Ihm wird vorgeworfen, zu unter Verdacht stehenden Fans regelmäßig Kontakt gehabt zu haben, mit ihnen Auswärtsspiele besucht und sie rechtlich beraten zu haben. Kurzum, er hat die konzeptionell geforderte Fanprojektarbeit professionell umgesetzt. Die Kriminalisierung des Kollegen wirkt sich dabei nicht nur auf seinen Arbeitsbereich aus, sondern macht ihn auch persönlich betroffen.
Die BAG ist schockiert über das Ausmaß der Ermittlungen und damit auch über das Ausmaß des Misstrauens gegenüber der Arbeit der Fanprojekte.
Mit der Aufnahme der Ermittlungen gegen unseren Kollegen wurde eine Grenze überschritten! Fanprojektarbeit in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und wird von Vereinen, Verbänden, Fans und Polizei regelmäßig gelobt und deren Erhalt und Ausbau gefordert. MitarbeiterInnen einer solchen Einrichtung zu observieren, ihre Telekommunikation zu überwachen und Bewegungsprofile anzulegen hat nichts mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu tun und hat das Potenzial, die Erfolgsgeschichte der Fanprojekte bundesweit nachhaltig zu schädigen. Es besteht die Gefahr des Vertrauensverlustes zwischen Fans und Fanprojekten und damit die Ablehnung unserer sozialpädagogischen Angebote. Daran kann niemand ein Interesse haben!
Fanprojektarbeit funktioniert nur, wenn alle beteiligten Institutionen und Orga-nisationen der Wert und die sensiblen Umstände der Arbeit bewusst sind.
Die BAG fordert eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes, um auch weiterhin vertrauensvoll und respektvoll miteinander zu arbeiten, die Rehabilitation des Kollegen und des Fanprojekt Leipzig zu erreichen und zu verhindern, dass sich solch eine Grenzüberschreitung wiederholt.

Sophia Gerschel/ Christian Helbich
BAG SprecherIn

Wer über den Sachverhalt noch genaueres nachlesen möchte, empfehlen wir folgende Links:
http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Abhoerskandal-Leipziger-Fussballfans-samt-Betreuer-wurden-jahrelang-abgehoert

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5399586&s=Fanprojekt+Leipzig/

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Auswärts Bielefeld

Samstag geht es auf nach Bielefeld.
Wir haben für Euch die wichtigsten Infos zusammengefasst:

Folgende Materialien sind erlaubt:

  • 2 Megaphone
  • 3 Trommeln (müssen einseitig offen bzw. einsehbar sein)
  • Kleine Fahnen (bis zu einer Stocklänge von 1,5 Meter)
  • 5 große Schwenkfahnen
  • Zaunfahnen können am Zaun oder nach Absprache mit dem Ordnungsdienst am Wellenbrecher angebracht werden, jedoch nur solange Platz verfügbar ist.

Taschen, Rucksäcke etc. müssen grundsätzlich am Gästeeingang abgegeben werden, die Aufbewahrung ist kostenlos möglich. Gürteltaschen sind hingegen erlaubt. Das Mitführen von Spiegelreflexkameras ist untersagt.

An den Ständen im Stadion kann in bar bezahlt werden.
Generell wird im Gästebereich kein Alkohol ausgegeben.

Anreisende Fans mit bundesweitem Stadionverbot können in der Regel die Gaststätte Almblick aufsuchen. Dies ist im Interesse der Polizei. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des Gästeblocks, wo auch Reisebusse geparkt werden.

Mit dem Zug anreisende Gästefans können zu Fuß zum Stadion laufen. Die Polizei behält sich vor größere Gruppen zu eskortieren.
Eine Nutzung des Nahverkehrs ist mit einer erworbenen Eintrittskarte möglich.

Wer mit dem PKW anreis wird gebenten das Parkhaus an der Universität zu nutzen.
Zu Fuß sind es dann ca 15 Minuten zur Arena. Möglich is es allerdings auch die Stadtbahn-Linie 4 bis zur Graf-von-Stauffenberg-Straße zu nehmen.

Unsere Mitarbeiter Matthias und Christjan werden das Spiel begleiten und sind vor Ort.
Weiter Informationen findet Ihr hier.

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