Spruchband Bielefeld

Quelle: spvgg-fuerth.com

Beim Auswärstspiel gegen Bielefeld haben wir uns mit einem Spruchband zu dem Abhörskandal im Fanprojekt Leipzig positioniert. Es ist eigentlich nicht unser Anliegen uns aktiv in die Kurvengestaltung einzubringen.
Dennoch stellt der Sachverhalt der Überwachung einen Angriff auf die Fanarbeit im speziellen und die soziale Arbeit im Allgemeinen dar.

Deswegen war es für uns als Fanprojekt Fürth wichtig, Solidarität mit unserem Leipziger Kollegen zu zeigen und in unserem Rahmen eine Öffentlichkeit herzustellen.

Inhaltlich verweisen wir noch mal auf die Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, der wir inhaltlich nichts weiter zuzufügen haben.
Wer den bisher öffentlichen Sachverhalt noch einmal genauer nachlesen möchte, klickt hier.

Unser Dank gilt der aktiven Fanszene in Fürth, die unser Anliegen unterstützte, Material zur Verfügung stellte und die Präsentation des Spruchbandes für uns organisierte. Für uns war es eine besondere Erfahrung zu merken, wie viel Arbeit, Organisation und Kreuzschmerzen in so einem „einfachen“ Spruchband Stecken.

Fanprojekt Fürth, 02.05.2017

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Pressemitteilung der BAG zum Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig

BAG

Um die Sicherheit rund um Fußballspiele weiter zu verbessern, wurde bereits 1993 das Nationale Konzept Sport und Sicherheit entwickelt und seit dem fortgeschrieben. Basis dieses Konzepts ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen und Partnern. Der intensive Dialog zu allen Fangruppen des Bezugsvereins, die Teilnahme an Heim- und Auswärtsspielen, das Schaffen von regelmäßigen Veranstaltungen und Beratungs- und Unterstützungsangeboten gehen dabei unter anderem als Aufgaben der Fanprojekte hervor.
Umso verstörender ist es für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) daher, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen über mindestens zwei Jahre lang einen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig als Beschuldigten in einem Ermittlungsverfahren nach Paragraph §129 StGB geführt haben: Bildung einer kriminellen Vereinigung! Ihm wird vorgeworfen, zu unter Verdacht stehenden Fans regelmäßig Kontakt gehabt zu haben, mit ihnen Auswärtsspiele besucht und sie rechtlich beraten zu haben. Kurzum, er hat die konzeptionell geforderte Fanprojektarbeit professionell umgesetzt. Die Kriminalisierung des Kollegen wirkt sich dabei nicht nur auf seinen Arbeitsbereich aus, sondern macht ihn auch persönlich betroffen.
Die BAG ist schockiert über das Ausmaß der Ermittlungen und damit auch über das Ausmaß des Misstrauens gegenüber der Arbeit der Fanprojekte.
Mit der Aufnahme der Ermittlungen gegen unseren Kollegen wurde eine Grenze überschritten! Fanprojektarbeit in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und wird von Vereinen, Verbänden, Fans und Polizei regelmäßig gelobt und deren Erhalt und Ausbau gefordert. MitarbeiterInnen einer solchen Einrichtung zu observieren, ihre Telekommunikation zu überwachen und Bewegungsprofile anzulegen hat nichts mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu tun und hat das Potenzial, die Erfolgsgeschichte der Fanprojekte bundesweit nachhaltig zu schädigen. Es besteht die Gefahr des Vertrauensverlustes zwischen Fans und Fanprojekten und damit die Ablehnung unserer sozialpädagogischen Angebote. Daran kann niemand ein Interesse haben!
Fanprojektarbeit funktioniert nur, wenn alle beteiligten Institutionen und Orga-nisationen der Wert und die sensiblen Umstände der Arbeit bewusst sind.
Die BAG fordert eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes, um auch weiterhin vertrauensvoll und respektvoll miteinander zu arbeiten, die Rehabilitation des Kollegen und des Fanprojekt Leipzig zu erreichen und zu verhindern, dass sich solch eine Grenzüberschreitung wiederholt.

Sophia Gerschel/ Christian Helbich
BAG SprecherIn

Wer über den Sachverhalt noch genaueres nachlesen möchte, empfehlen wir folgende Links:
http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Abhoerskandal-Leipziger-Fussballfans-samt-Betreuer-wurden-jahrelang-abgehoert

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5399586&s=Fanprojekt+Leipzig/

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Auswärts Bielefeld

Samstag geht es auf nach Bielefeld.
Wir haben für Euch die wichtigsten Infos zusammengefasst:

Folgende Materialien sind erlaubt:

  • 2 Megaphone
  • 3 Trommeln (müssen einseitig offen bzw. einsehbar sein)
  • Kleine Fahnen (bis zu einer Stocklänge von 1,5 Meter)
  • 5 große Schwenkfahnen
  • Zaunfahnen können am Zaun oder nach Absprache mit dem Ordnungsdienst am Wellenbrecher angebracht werden, jedoch nur solange Platz verfügbar ist.

Taschen, Rucksäcke etc. müssen grundsätzlich am Gästeeingang abgegeben werden, die Aufbewahrung ist kostenlos möglich. Gürteltaschen sind hingegen erlaubt. Das Mitführen von Spiegelreflexkameras ist untersagt.

An den Ständen im Stadion kann in bar bezahlt werden.
Generell wird im Gästebereich kein Alkohol ausgegeben.

Anreisende Fans mit bundesweitem Stadionverbot können in der Regel die Gaststätte Almblick aufsuchen. Dies ist im Interesse der Polizei. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des Gästeblocks, wo auch Reisebusse geparkt werden.

Mit dem Zug anreisende Gästefans können zu Fuß zum Stadion laufen. Die Polizei behält sich vor größere Gruppen zu eskortieren.
Eine Nutzung des Nahverkehrs ist mit einer erworbenen Eintrittskarte möglich.

Wer mit dem PKW anreis wird gebenten das Parkhaus an der Universität zu nutzen.
Zu Fuß sind es dann ca 15 Minuten zur Arena. Möglich is es allerdings auch die Stadtbahn-Linie 4 bis zur Graf-von-Stauffenberg-Straße zu nehmen.

Unsere Mitarbeiter Matthias und Christjan werden das Spiel begleiten und sind vor Ort.
Weiter Informationen findet Ihr hier.

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Fanprojekt Fußball (ab 26.04.)

Fanprojekt KickenLiebe Freude des gepflegten Bolzens, die Tage werden länger, wärmer und trockener. Deshalb laden wir euch ab sofort jeden Mittwoch ab 18:30 Uhr zum Kicken an den Schießanger ein. Kommt vorbei, bringt Freunde mit und habt Spaß. Dieser soll bei unserem Sportangebot im Vordergrund stehen.

Wann? Jeden Mittwoch, 18:30 Uhr
Wo? Am Schießanger in Fürth

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Gesellschaftsspielchen – Buchvorstellung und Diskussion [04.05.17]

plakat Gesellschaftsspielchen final– Wann? Donnerstag, 04.05.17, 19:03 Uhr
– Wo? Fanprojekt Fürth, Theresienstr. 17, Eingang über Hirschenstraße

Fußball und soziale Projekte: echtes Engagement oder scheinheilige Imagepflege?
Im deutschen Fußball gibt es viele gemeinnützige Projekte und Stiftungen. Es scheint mittlerweile zum guten Ton zu gehören, dass sich Klubs und Spieler sozial engagieren und gegen Diskriminierung stark machen. Doch wie ernst gemeint und langfristig ist dieses Engagement? Handelt es sich um wirksame Maßnahmen oder scheinheilige Imagepflege?
Ronny Blaschke sprach mit Spielern, Politik und verschiedenen Projekten, bewertet Stiftungsmodelle und analysiert die Rolle der ehrenamtlichen Helfer an der Basis. Sein Fazit: DFB, Spitzenklubs und Sponsoren reagieren mit ihren sozialen Projekten vor allem auf aktuelle Schlagzeilen, während die nachhaltigen Initiativen an der Basis entstehen. Wie politisch muss der Fußball sein? Mit seinem Buch liefert Blaschke eine kritische Analyse der gesellschaftlichen Rolle des deutschen Fußballs.
Im Anschluss an die Buchvorstellung wollen wir den Inhalt vertiefen und einen Blick auf den Standort Fürth werfen. Hierzu werden Nicolas Heckel (SpVgg Fürth CSR = Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung), Ronny Blaschke,  Mario (Block12) und das Fanprojekt Fürth diskutieren.

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Gedenken an Fürther Nazi-Opfer

Flyer_Benario_Goldmann_Front_2017Die Fürther Bürger Dr. Rudolf Benario und Ernst Goldmann wurden am 12. April 1933  im Konzentrationslager Dachau von den Nationalsozialisten ermordet, weil sie jüdischen Glaubens waren und und konsequent gegen Krieg und Faschismus gestellt haben. Beide waren unter den ersten Opfern des Nazi-Terrors, viele Millionen sollten ihnen folgen. Eine Gedenktafel an der Uferpromenade (in Sichtweite des Stadthallen-Parkplatzes) weist auf das Leben und die Ermordung der beiden Männer hin.

In einer Gedenkfeier am Mittwoch, 12. April, 18 Uhr, erinnern das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus, die Stadt Fürth und der Infoladen Benario bei der Tafel an die beiden Männer.

Flyer_Benario_Goldmann_2017

Im Anschluss daran, um 19 Uhr, zeigen die Veranstalter eine Ausstellung mit Kohlezeichnungen der 1908 in Fürth geborenen Hedwig Laufer-Regnart. Sie kämpfte seit ihrer Jugendzeit für die Rechte der Frauen und gegen den Faschismus.  Wie Benario und Goldmann wurde sie im März 1933 verhaftet. Nach der Unterbringung in mehreren Strafanstalten überstellten die Nationalsozialisten sie in das Konzentrationslager Moringen und hielten sie drei Jahre gefangen. Nach 1945 kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück und kämpfte bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 auf vielfältige Weise für soziale Gerechtigkeit. In über 40 Zeichnungen versuchte Laufer-Regnart, ihre Erlebnisse in der Haft und im Lager zu verarbeiten. Bei der Ausstellungseröffnung spricht unter anderem der Leiter der KZ Gedenkstätte Moringen, Dietmar Sedlaczek.

Die Ausstellung ist im Fanprojekt Fürth, Theresienstraße 17 (Eingang über die Hirschenstraße), bis Mittwoch, 19. April, zu sehen. (Textquelle)

Öffnungszeiten:
Donnerstag 13.04.2017: 17 – 20 Uhr
Freitag 14.04.2017: 17 – 20 Uhr
Samstag 15.04. 2017: 11 – 14 Uhr
Ostermontag 17.04.2017 17 – 20 Uhr
Dienstag: 18.04.2017 17 – 20 Uhr
Mittwoch: 19.04.2017 17 – 20 Uhr

Alle Fürtherinnen und Fürther sind zur Gedenkfeier und der Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen.
Während der Ausstellung findet kein offener Treff in unseren Räumen statt.

bgrlogo

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F_in Netzwerktreffen Juni 2017 in Wien

F_in Netzwerk Frauen im Fußball lädt ein zum Treffen vom 16. bis 18. Juni in Wien.

Laut und solidarisch – Frauen im Fußball

Vom 16. bis 18. Juni trifft sich das Netzwerk F_in in Wien. Wie jedes Jahr wollen wir einander kennenlernen, austauschen, diskutieren, feiern und so weiter.Die Frauen in Wien haben ein Programm zusammengestellt, bei dem von Grillen über Malen bis Schreien ziemlich viel Spannendes dabei ist. Ein bisschen was von Wien sehen wir dabei auch noch, zum Beispiel die Hohe Warte, das Stadion des ältesten Fußballklubs des Landes. […]

Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter!“ (Quelle)

Programm (PDF)
Anmeldeformular (PDF)

Weitere Informationen zu F_in:

F_in Homepage
F_in auf Facebook
F_in Flyer (PDF)

 

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