Fürth ist solidarisch

Initiative „Fürther sind solidarisch!“ Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie benötigen viele Menschen, die den sog. Risikogruppen zugeordnet werden oder sich bereits in Quarantäne befinden dringende Unterstützung, um den individuellen täglichen Bedarf gewährleisten zu könenn. Daher haben sich diverse Gruppen und Organisationen der Kleeblattstadt sowie die Ultra- und Fangruppierungen der SpVgg Fürth zusammengeschlossen, um sich während dieser Krise mit diesen Menschen solidarisch zu zeigen. Demnach können sich jene Personen bei Bedarf telefonisch melden und die jeweilige Einkaufsliste an Dingen des täglichen Bedarfs durchgeben. Die Helfer werden anschließend versuchen die Einkäufe möglichst zeitnah auszuliefern. Alle weiteren Informationen sind auf dem anhängenden Infoflyer zu finden und werden individuell am Telefon besprochen. Gerne kann unser Infoflyer über jegliche sozialen Netzwerke und Medien veröffentlicht werden. Außerdem bitten die Initiatoren diesen in sämtlichen Hausfluren, Einrichtungen oder geöffneten Geschäften auszuhängen. Bei Rückfragen stehen wir unter den jeweils angegebenen Telefonnummern und -zeiten gerne zur Verfügung. Die Initiative „Fürther sind solidarisch!“ (Stradevia 907, Horidos 1000, Sportfreunde Ronhof e.V., Fanprojekt Fürth, Antifaschistische Linke Fürth, Infoladen Benario, Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus)
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Covid-19, wie gehts im Fanprojekt weiter

AABSAGEuch wir als Fanprojekt nehmen unsere Verantwortung in der aktuellen Situation wahr und erachten Präventionsmaßnahmen bezüglich dem Virus Covid-19 (Coronavirus) für notwendig und richtig.

Daher gilt bei uns bis auf weiteres, dass wir alle Angebote sowie unseren Fantreff einstellen. Ebenso werden wir auf unbestimmte Zeit keine Veranstaltungen planen oder durchführen und unsere aufsuchende Arbeit einstellen. So dynamisch wie die Lage um das Virus ist, so dynamisch werden aber auch wir unsere Maßnahmen anpassen und individuell gestalten.

Für Einzelberatungen und sonstige Fragen sind wir weiterhin telefonisch erreichbar, vorzugsweise auf den Handys:

Martin 015757163347
Christjan 017645604252
Matthias 017645604251

Wir begrüßen das Statement der aktiven Fangruppen Stradevia 907 und Horidos 1000 zur Situation und hoffen, das sich auch alle anderen Fans diesem Umgang anschließen.

Bleibt gesund und solidarisch
KEIN FUSSBALL OHNE FANS!
UNSER KLEEBLATT, DAS WIRD NIEMALS UNTERGEH’N!“

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Geisterspiele gegen den HSV, Osnabrück und Sandhausen

„Am Dienstag hat der Bayerische Landtag bekanntgegeben, dass alle Veranstaltungen mit über 1.000 Personen bis 19. April nicht zugelassen werden. Gemäß der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml besteht allerdings die Möglichkeit, Sportveranstaltungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Dies betrifft damit auch die Heimpartie der SPVGG GREUTHER FÜRTH gegen den Hamburger SV sowie die Heimspiele gegen den VfL Osnabrück und womöglich den SV Sandhausen. So soll einer weiteren Verbreitung des Coronavirus vorgebeugt und die Ausbreitung verlangsamt werden.“

Weitere Infos auf der Homepage der SpVgg

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Pressemitteilung: Fanprojekte warnen vor erneuter Sackgasse und raten zu konstruktiven Gesprächen

Karlsruhe / Jena, 01.03.2020

Beleidigungen, Schmähgesänge, Transparente, die vordergründig eine Person diffamieren – Dinge, die die Kurven sicherlich nicht schöner oder bunter machen und auch nichts mit „dem Fußball“ als solchen zu tun haben. Da sind sich alle einig! Aber diese Vorgänge vom Wochenende in Hoffenheim zu nutzen, um längst überfällige konsequente Reaktionen auf Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Diskriminierungen zu zeigen, ist der falsche Weg. Und er führt in die Sackgasse.
In der Kritik der Fans stehen Kollektivstrafen, die die Fußballverbände in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls als obsolet vermieden.
„Nun aber ganze Fangruppen aufgrund von Beleidigungshandlungen Einzelner pauschal zu verurteilen, auszuschließen und zum Sündenbock für jegliche Diskriminierung im Stadion machen zu wollen ist nicht nachvollziehbar, verhältnismäßig und schon gar nicht fair“, sagt Sophia Gerschel, Sprecherin der BAG der Fanprojekte. „Das so oft zitierte 3-Stufen-Modell ist kommuniziert und bekannt und bei kaum einem Vorfall von Rassismus, Sexismus oder ähnlichem bisher so konsequent und klar, wie am vergangenen Samstag in Hoffenheim, angewendet worden.“
Ein Gleichsetzen dieser Vorkommnisse (Beleidigung einer einzelnen Person und Diskriminierung von Menschengruppen) ist fatal und wird dazu führen, dass alle Protagonisten wieder nur übereinander reden, herziehen, hetzen und sich gegenseitig verurteilen und beschuldigen. Das Ergebnis: Es geht von einer Beleidigung in die nächste. Das kann nicht „der Fußball“ sein, von dem am Samstag alle Funktionäre sprachen und den sie in den Stadien haben wollen. Und das kann auch nicht die Wochenendbeschäftigung sein, die die Fanszenen landauf landab suchen.
Eine Beleidigung ist ein strafwürdiges Verhalten und muss rechtsstaatlich verfolgt werden. Punkt. Hierfür aber Menschen in Haft zu nehmen, die mit dem ganzen „Theater“ gar nichts zu tun haben und einfach nur Fußball schauen und ihren Club unterstützen wollen, führt in die Sackgasse und zu einer weiteren Eskalation in der Causa Fans vs. Dietmar Hopp. „Gleichzeitig muss gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und alle anderen Formen von Diskriminierung vorgegangen und Haltung gezeigt werden. Gemeinsam: von Vereinen, Verbänden, Fans und allen weiteren Beteiligten am Fußball. Selbstverständlich auch von allen Fanprojekten“, fordert die BAG Sprecherin, Sophia Gerschel.
Die sozialpädagogischen Fanprojekte sind eine Erfolgsgeschichte, die weltweit ihres gleichen sucht. Fanprojekt-Mitarbeiter*innen reden, hören zu, vermitteln, übersetzen, bringen zusammen und schaffen Verständnis. Fanprojekte engagieren sich gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Diskriminierungsformen. Das alles seit Jahrzehnten. Und das werden sie auch weiterhin tun, um genau solche Situationen wie vom vergangenen Wochenende aufzuarbeiten und gemeinsam mit allen Verantwortlichen einen Weg zurück zu einer konstruktiven Kommunikation zu finden.

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März Programm

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Februar Programm

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„Die Zukunft des Fußballs ist weiblich?!“ F_in Konferenz 2020

Das Netzwerk F_in – Frauen im Fußball ruft zur Konferenz nach Berlin. Das Ganze findet fußballverträglich in der sommerlichen Saisonpause in Berlin vom 05. bis 07. Juni statt. Wir halten Euch über weitere Informationen auf dem laufenden.

In diesem Sinne -LOVE FOOTBALL HATE SEXISM!

Im Folegenden noch einmal die bisherigen Infos von F_in:

„Es ist soweit! Vom 05. – 07. Juni 2020 findet die große F_in Konferenz in der Ver.di Bundesgeschäftsstelle in Berlin statt.

Das Netzwerk F_in – Frauen im Fußball gibt es seit 2004, es verbindet seitdem weibliche Fußballfans, Journalistinnen, Spielerinnen und Fanprojektlerinnen aus dem deutschsprachigem Raum und fungiert als Interessenvertretung sowie wichtiges Sprachorgan für viele weibliche Fußballfans.

Im Rahmen der Konferenz öffnet sich das Netzwerk für Interessierte und möchte über drei Tage mit euch zusammenkommen, um über Geschlecht, Vielfalt und Feminismus im Fußball zu diskutieren. Angeboten werden neben Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen, auch ein Markt der Möglichkeiten, die Fan.Tastic Females Ausstellung, Kinderbetreuung, Übersetzungsmöglichkeiten sowie ein buntes Abendprogramm.
[…]
Markiert euch das Datum also schon einmal dick im Kalender. Im März wird das fertige Programm mit der Anmeldung rausgeschickt.

Wir freuen uns, mit euch zusammenzukommen, uns auszutauschen, zu diskutieren und miteinander solidarisch zu streiten!

Eure Konferenz-Orga
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F_in Konferenz 2020
Fußball Geschlecht & Vielfalt
05. – 07. Juni Berlin“

 

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